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Sie bringen deutsche Arbeitgeber nach Bosnien und Herzegovina Sie haben mehr als 100 Mitarbeiter und alle arbeiten von zu Hause aus

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Arbeit von zu Hause ermöglicht es Ihnen, online zu arbeiten und Geld zu verdienen und die beste Einrichtung für Arbeit von zu Hause zu schaffen. Unser virtuelles Contact Center befindet sich in Südosteuropa und das Kerngeschäft ist Nearshoring-Outsourcing.

Die Arbeit im Home-Office ist immer beliebter in den entwickelten Ländern. Seit 2005 ist die Anzahl der Arbeitgeber und Arbeitnehmer, die diese Art von Arbeit wahrgenommen haben auf 140% gestiegen. BiH hängt diesen Trends hinterher, doch es gibt Arbeitgeber die ihr erfolgreiches Unternehmen genau an diesem geprüften Business Model basieren.

Einer von ihnen ist Damir Berilo aus Hadžići, der Geschäftsführer und Gründer von GoCloud.group die in diesem Jahrzehnt in das größte virtuelle Kontakt Center in Südosteuropa gewachsen ist. Das Unternehmen beschäftigt derzeit 96 Mitarbeiter aus Bosnien und Herzegowina und Serbien die im Bereich Kundenbetreuung im deutschsprachigen Raum arbeiten und noch sieben Mitarbeiter im operativen und administrativen Bereich der Firma.

Im Gespräch mit uns erzählt Berilo über die Anfänge, Herausforderungen, Verantwortung, aber auch über neue offene Stellen.

„Das ist eine klassische Unternehmergeschichte. Mein Partner und ich haben Nachtschichten in einem klassischen stationären Call Center gemacht. In diesen Nachtschichten gab es immer sehr wenige Kundenanrufe und wir fanden, dass uns unser Arbeitgeber hätte auch von zu Hause aus diese Schichten arbeiten lassen können.

Da wir beide technische Affinitäten haben, haben wir nach technischen Lösungen zu dieser Idee gesucht und festgestellt, dass der Kundenservice aus einem Home-Office (Arbeit von zu Hause aus) zwar besteht, jedoch noch nicht genügend entwickelt ist in Europa, geschweige denn in BiH“, erzählt Berilo.

Nach intensiven und ernsthaften Nachforschungen und Bemühungen haben sie einen potenziellen Partner in Berlin gefunden, der zu dieser Zeit versucht hat die Arbeit von zu Hause aus zu etablieren. Auch wenn das Unternehmen aus Berlin anfangs sehr skeptisch gegenüber dieser Art von Zusammenarbeit war, stimmten sie einem gemeinsamen Pilotenprojekt zu: „Wir haben eine Firma gegründet und waren natürlich im ersten Jahr die einzigen Mitarbeiter“.

Der unternehmerische Wendepunkt geschah dann, als sie begriffen, dass sie nur mit mühsamer Arbeit und Durchhaltevermögen ans Ziel kommen können:

„Einen klassischen Wendepunkt gab es nicht und wird es auch nicht geben. Tagtäglich werden wir mit Schwierigkeiten und Herausforderungen konfrontiert, also sollte man nicht denken, dass man sich eines Tages einfach so in sein Büro setzten kann und nichts dafür tun muss.

Die anfänglichen Herausforderungen mit der komplizierten Administration sind jetzt lächerlich. Hindernisse in Bezug auf den Datenschutz in Europa, die unüberwindbar schienen, sind nun gelöst. Die Arbeitsstruktur schien unlösbar zu sein, sie ist heute jedoch gelöst. Jetzt arbeiten wir an der großen Aufgabe, unser Unternehmen zu erweitern, und diese Phase werden wir auch überbrücken, genauso wie am Anfang“, erzählt Berilo.

Die Arbeit aus dem Home-Office ist für den Arbeitnehmer sehr attraktiv. Jedoch für den Arbeitgeber, der noch nicht mit diesem Model der Arbeit konfrontiert wurde, sehr skeptisch, doch es muss nicht so sein:

„Unser Unternehmen spart eine Menge Geld, weil wir keine teure Infrastruktur mieten. Wir brauchen keinen Arbeitsraum und keine technische Ausstattung. Diesen Teil erfüllt der Arbeitnehmer sowohl für sich als auch für uns. Wir brauchen uns auch keine Gedanken um potenzielle Arbeitnehmer zu machen, denn solange stationäre Callcenter leer ausgehen, sind unsere Mitarbeiter überall in Bosnien und Serbien verteilt und können von zu Hause aus arbeiten“ erhält Berilo und ergänzt, wie sie das alles noch wettbewerbsfähiger und günstiger im unternehmerischen Markt macht und wie sie so immer attraktiver für Unternehmen werden, die ihren Kundenservice outsourcen wollen.

Das Model des Home-Office bringt viele Attraktivitäten für den Arbeitnehmer mit sich:

„Ich denke, dass es nicht nur für den Arbeitnehmer gut ist, sondern auch ein ideales Arbeitsmodel. Ein Mitarbeiter unseres Unternehmens spart im Durchschnitt 28 Stunden für die Anreise und Heimweg. Das ist eine Zeit, die sowohl der Arbeitgeber, als auch der Arbeitnehmer nicht zu ihren Verpflichtungen zählen, geschweige denn der Transportkosten, die dadurch auch eingespart werden.

Im aktuellen Geschehen um die Luftverschmutzung in ganz BiH dürfen wir nicht den Aspekt der Umweltverschonung allein durch die Arbeit im Home-Office auslassen. Unsere Mitarbeiter nutzen keine Transportmittel und beteiligen sich dadurch weniger an der Umweltverschmutzung“ erzählt Berilo und fügt noch eine wichtige Tatsache hinzu:

„In unserer Firma teilen sich unsere Mitarbeiten ihre Arbeitszeiten selbst ein. Wir haben keine klassische Schichteinteilung in der eine andere Person entscheidet, wann welcher Mitarbeiter arbeitet. Diese Aufgabe übernimmt allein der Arbeitnehmer und hat die volle Verantwortung für seine gebuchten Schichten. All das zusammen führt zu einer work-life-balance und ist daher ein sehr beliebtes Model.

Die Call Center Branche ist oft im schlechten Munde, das liegt hauptsächlich an schlechten Arbeitgebern. Das war eine der größten Herausforderungen für die Go Cloud Group:

„Arbeitnehmer aus unserer Branche sind oft betrogen und hintergangen worden und es war schwierig ihr Vertrauen zu gewinnen, vor allem wenn man in Anbetracht zieht, dass wir ein virtuelles Kontakt Center und in einer Hand unsichtbar für sie sind. Da wir selbst mal Agenten waren, wussten wir ein Leistungs- und Belohnungssystem zu erstellen.

Neben all den oben genannten Vorteilen, haben unsere Callagents einen fixen Stundenlohn. Ihr gesamtes Einkommen ist im Vollen besteuert und wir praktizieren keine Art von Schwarzauszahlung.

Für die Vertrauensgewinnung hat sowieso der Bestand unserer Geschäftspartner, mit denen wir zusammenarbeiten, beigetragen. Da wären von einem Verlagshaus, welches die meistgesuchte Tageszeitung Europas publiziert, über den größten Online Optiker Europas, einer großen Juwelier Kette, bis hin zu vielversprechenden Start Up Unternehmen aus der E Commerce Branche. Ich bin stolz darauf, das Vertrauen der Mitarbeiter gewonnen zu haben, was sich auch in den Onlienbewertungen spiegelt, aber auch anhand der Empfehlungen aller interessierten Personen“ erzählt Berilo, Besitzer der GoCloud.group.

Das Unternehmen plant eine Expansion und es sind auch Stellenausschreibungen im Gange:

„Die GoCloud.group ist eine Firma, die sich im einheimischen und weltweiten Markt ausbreiten möchte. Im einheimischen Markt planen wir eine Zusammenarbeit mit Unternehmen, denen viel daran liegt den Kundenservice ihrer Klienten zu optimieren.

Wir planen eine schrittweise Expansion in Richtung ausländischer Unternehmen, aber ausschließlich mit Partnern die nicht nur der Preise wegen auslagern möchten, sondern mit denjenigen, denen gute Qualität wichtig ist, denn so arbeiten wir. Wir möchten keine Massenprojekte, bei denen es wichtig ist, einen Anruf ohne Hilfestellung entgegen zu nehmen, sondern Tools und Prozesse, die dem Kunden des Klienten wirklich helfen und somit zur gegenseitigen Zufriedenheit beitragen.

Diese Branche kann definitiv ein großes Potential für BiH sein:

„Absolut! Die BPO (Business Process Outsourcing) Branche sollte eine der Säulen sein, auf denen die Wirtschaft Bosnien Herzegowinas beruht. Das ist wahrhaftig ein Potential, das wir nutzen sollten, da wir viele talentierte und kluge Bürger haben, die eine oder zwei Fremdsprachen sprechen-wieso dies also nicht ausnutzen?

Die Tatsache, dass ein Verband wie ABSL (absl.ba), der als einer der größten BPO Verbände in Europa gilt, nach BiH kam, zeigt, dass unser Markt für ausländische Unternehmen interessant ist. Ihr Kundenportfolio umfasst multinationale Unternehmen wie Apple, Google, IBM, Lufthansa usw.

Natürlich ist GoCloud.group von Anfang an Mitglied bei ABSL, und wir hoffen, dass wir dazu beitragen können, dass sich die BPO-Branche als entscheidender Teil der Wirtschaft in Bosnien und Herzegowina etabliert“, sagte Berilo.

Mit mehr als 100 Mitarbeitern tragen sie eine große Verantwortung. Wir fragen uns-fragt sich Damir, warum er das alles gebraucht hat?

„Natürlich, jeden Tag (lachend), aber Stolz und Verantwortung gegenüber den Mitarbeitern überwiegen immer noch. Ich habe mich bisher hundert Mal gefragt, aber ich finde immer einen Grund mich zu motivieren und weiterzumachen. Ist es stressig? Ich denke, dazu bekommen sie eine angemessenere Antwort von meinem Hausarzt oder können aus meiner persönlichen Apotheke schließen“, betont Berilo scherzhaft. Schließlich denkt er, dass Bosnien und Herzegowina nicht genug für junge Mitbürger tut:

„Nicht nur, dass unser Staat junge Unternehmer nicht unterstützt, sondern auch niemanden das Geld aus dem Ausland einbringt. Es ist eine verheerende Tatsache, dass Unternehmen, die für den ausländischen Markt arbeiten und gewöhnliche Geschäfte die, Hand aufs Herz, nicht wirklich zum Wachstum der Wirtschaft in Bosnien und Herzegowina beitragen, gleich besteuert werden. Unsere Jugend hat sehr gute und vielversprechende Ideen, mit denen sie auf dem internationalen Markt konkurrieren kann. Leider werden viele dieser Ideen aufgrund der mangelnden Unterstützung und Verbreitung von Wissen nicht verwirklicht. Ein Plan für die Zukunft ist, dass GoCloud.group diesen jungen Menschen durch Beratung und Unterstützung hilft“, betont Berilo am Ende.

Insofern auch ihr ein Teil dieses Arbeitsmodells sein möchtet, dabei sehr gutes Deutsch sprecht, ist das vielleicht eure Chance, denn das größte virtuelle Kunden Center Südost-Europas beschäftigt! Bewerben könnt ihr euch *hier*!

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